2008 – Aaron van Erp

Aaron van Erp – Malerei

14. 8. bis 12. 10. 2008

Der niederländische Maler und Zeichner Aaron van Erp (* 1978) hat in seinem Werk vielfältige künstlerische Einflüsse verarbeitet. Neben surrealistischen und impressionistischen Einflüssen sind es vor allem Künstler wie u. a. Goya, van Gogh, Soutine, Ensor und Bacon mit denen er sich intensiv auseinandergesetzt hat. 

Mit Spott, Selbstspott, Humor, Verfremdung und einer brutal erscheinenden Bildsprache vermitteln seine Werke eine endzeitliche Stimmung. Sie erzählen Geschichten oder Bruchstücke von Geschichten, die von Entfremdung, Einsamkeit, Bedrohung und Gewalt berichten. Gleichzeitig untergraben Titel, Farbgebung und das absurd erscheinende Inventar seiner Arbeiten diesen Eindruck und lassen ihn lächerlich werden. Dennoch bleibt das Lachen eher im Hals stecken. 

„Grauenvolle Geschehnisse haben häufig auch komische Seiten“, so erklärt Aaron van Erp warum seine brutalen Szenarien schon ihrer bizarren Titel wegen trotzdem lächerlich wirken können. Es scheint als nähme er seine Themen und seine Malerei nicht ganz ernst?

Abb.: 
Ohne Titel, 2006, 
Öl auf Leinwand, 130 x 130 cm, © Aaron van Erp

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