Malerei
Borgholzhausen, Travemünde

Michaela Berning-Tourniers Arbeiten kennzeichnet eine philosophische Neugier, die in unterschiedlichen Bildern und Installationen Ausdruck findet. „Gibt es ein Nichts?“ – Diese Frage taucht in einem ihrer Projekte auf und kennzeichnet die gedankliche Tiefe, in die ihre Werke bei näherer Betrachtung gehen. Naturelle und kulturelle Einwirkungen auf den Menschen werden in ihren Kunstwerken versinnbildlicht. Nicht zuletzt unter dem Focus von menschlichen Schicksalen, die bewegen. Michaela Berning-Tournier zeigt die Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Entwicklungen und einzelnen Lebensgeschichten auf. Ihre Arbeiten sensibilisieren hinsichtlich eines bewussteren und respektvolleren Umgangs mit der eigenen und fremden Person.
Sabine Marzinkewitsch M. A.
„Um Landschaft zum Bild werden zu lassen, muss ein Künstler in einen geistigen Prozess treten. Aus dem, was er sieht, wird das herausgefiltert, was man die Idee einer Landschaft nennen könnte.
Das, was das Auge wahrnimmt, wird abstrahiert und zu einer verdichteten Form komprimiert. Es geht darum, das Wesen der Landschaft zu erfassen.
Form, Farbe, Licht werden von nebensächlichen Details befreit und in eine individuelle Form gesetzt. Dies geschieht mit Hilfe der Reduktion.
Es gilt, das Gesehene in eine andere Ebene zu transformieren, die über die reine Sinneswahrnehmung hinaus-geht. Der Künstler nimmt seine gedankliche Welt mit auf.“
Michaela Berning-Tournier
