Aaron Rahe

Aaron Rahe

Malerei, Objekte, Rauminstallation

22.3. – 17.5.2026
Eröffnung: Sonntag 22.03.26 um 16 Uhr

Farbwolken, Figuren, Gesichter, Kartoffeln, Geier, Bundesadler, SUVs, Toaster, Markenschuhe, Sensemänner, Engelchen, Regenbögen, PopUps, Fehlermeldungen, Icons. Und darüber ausgeschüttet: Phrasen, Slogans, Sprachfragmente.

Farbgewordene Missverständnisse ziehen in den Kunstverein Gütersloh ein. Aaron Rahe zeigt für seinen Stil wegweisende Arbeiten aus den letzten Jahren, aber auch neues Material, das sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken einlädt. Oft als wilder Maler beschrieben, sind in dieser Ausstellung einmal mehr die absurden Ebenen seiner Arbeit zu sehen. Er demonstriert in seiner hyperaktiven Mischung aus Materialien eindrucksvoll, wie man seinem Stil treu bleiben und sich dabei trotzdem neu erfinden kann.
Bilder wie kleine Exorzismen bringen grotesken Humor mit stiller Erhabenheit zusammen. Dinge, die eigentlich nicht zusammengehören, arangiert er in ungeahnten Kombinationen. „Der Titel verfremdet den Begriff der Gig Economy, in der man selbständig von Auftrag zu Auftrag hetzt. Jetzt leben wir in der Aufmerksamkeitsökonomie, die sich ins Absurde verschiebt. Lautstarke Schlagzeilen lenken vom Wesentlichen ab, Memes werden politisch, es gewinnt immer der lustigste oder extremste Post. Auch für Kunst verengt sich die Aufmerksamkeit: Es geht nicht mehr um Kontemplation oder Konzentration, sondern um schnelle Teilbarkeit, Pointen in kleinen Häppchen: GAG ECONOMY.“, so Aaron Rahe.

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